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Samstag, 3. Januar 2009

Hab ich mir zugemutet

972 Seiten eines Romans, von denen ich 140 Seiten nun gelesen habe. 10 Seiten davon waren recht interessant, doch das Übrige war ein nebulöses Geschwafel, das schwer zu ertragen war. Eine Zumutung! Ein einziger Satz erstreckt sich manchmal über mehr als eine Seite. Es soll wohl modernste Literatur sein - Hüstel! Es ist ein gutes Beispiel dafür wie man einen Roman nicht schreiben sollte. Dresden ist die Stadt über die berichtet wird und es geht da irgendwie um einen Turm.

Der Roman wurde von der FAZ und vielen anderen Kritikern in höchsten Tönen gelobt. Für mich ist er fade, zerrissen, wie Blei und weist groteske Gedankensprünge auf.

Ich hätte mir ja nicht getraut dem Lesepublikum derartiges anzubieten, geschweige denn einem Verlag so ein Manuskript vorzulegen.

Et si omnes, ego non. Auch wenn alle es so machen, ich nicht.

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