Ich mag Dresden, aber ...
Grad les ich ja das 972-Seitenbuch: Der Turm, geschrieben von einem Dresdner. Bin nun auf Seite 366 angekommen und mal wieder zwingt mich was, hier darüber meinen Senf abzulassen.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt über das Buch: "Ein Meisterwerk: ... Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken."
Ich wollte es wissen, wie es denn in der späten DDR war, weil, ich habe einige befragt die nach der Wiedervereinigung im Westen dann gelebt und gearbeitet haben. Doch Antworten habe ich fast gar nicht bekommen von jenen. Ich hatte immer das Gefühl sie hatten eine tiefsitzende Angst irgendwie was Falsches zu erzählen. Daher lese ich nun jenes Buch um Antworten zu bekommen.
"Atemberaubend", mit diesem einzigen Ausdruck beschreibt Elmar Krekeler das Buch. Literarische Welt.
"Mehr gewagt hat seit Jahren kein deutscher Autor mehr", sagt Andreas Platthaus von der FAZ.
Und hier nun mein bisheriger Eindruck: Eine in Teilen angenehme Erzählung, aber anscheinend gehen dem Autor ab und zu die Pferde durch und dann folgen seitenlange Aufzählungen, die als stilistisches Mittel eingesetzt sind, aber einem das Lesevergnügen vermiesen können. Sie wirken zerrissen, sprunghaft, wild und ja, sie sind wie eine Trümmerlandschaft, die die ganze Geschichte ausbomben.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt über das Buch: "Ein Meisterwerk: ... Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken."
Ich wollte es wissen, wie es denn in der späten DDR war, weil, ich habe einige befragt die nach der Wiedervereinigung im Westen dann gelebt und gearbeitet haben. Doch Antworten habe ich fast gar nicht bekommen von jenen. Ich hatte immer das Gefühl sie hatten eine tiefsitzende Angst irgendwie was Falsches zu erzählen. Daher lese ich nun jenes Buch um Antworten zu bekommen.
"Atemberaubend", mit diesem einzigen Ausdruck beschreibt Elmar Krekeler das Buch. Literarische Welt.
"Mehr gewagt hat seit Jahren kein deutscher Autor mehr", sagt Andreas Platthaus von der FAZ.
Und hier nun mein bisheriger Eindruck: Eine in Teilen angenehme Erzählung, aber anscheinend gehen dem Autor ab und zu die Pferde durch und dann folgen seitenlange Aufzählungen, die als stilistisches Mittel eingesetzt sind, aber einem das Lesevergnügen vermiesen können. Sie wirken zerrissen, sprunghaft, wild und ja, sie sind wie eine Trümmerlandschaft, die die ganze Geschichte ausbomben.
WolfgangGL - 8. Jan, 18:27

