Der Turm
Meine Ansicht zum Roman der Turm (972 Seiten) von Uwe Tellkamp
Die Charaktere des Romans bleiben seltsam blass. Ungewöhnliche Wort- und Satzkonstruktionen wirken streckenweise holprig und machen einem das Weiterlesen schwer. Dadurch ergibt sich eine gewisse Zerrissenheit im Fortgang der Erzählung. Zum Ende des Romans hin wird die Schilderung leicht konkreter und auch die Stimmungslage oder Stimmungsfärbung tritt deutlicher zu Tage.
Bei 972 Seiten ist es natürlich eine Fleißarbeit. Es ist ein ungewöhnliches Buch.
Mit dieser Art zu schreiben, finde ich, schießt der Autor aber weit über das Ziel hinaus, und es schien mir so, dass in den Schilderungen irgendetwas ganz Substanzielles fehlen würde.
Die Charaktere des Romans bleiben seltsam blass. Ungewöhnliche Wort- und Satzkonstruktionen wirken streckenweise holprig und machen einem das Weiterlesen schwer. Dadurch ergibt sich eine gewisse Zerrissenheit im Fortgang der Erzählung. Zum Ende des Romans hin wird die Schilderung leicht konkreter und auch die Stimmungslage oder Stimmungsfärbung tritt deutlicher zu Tage.
Bei 972 Seiten ist es natürlich eine Fleißarbeit. Es ist ein ungewöhnliches Buch.
Mit dieser Art zu schreiben, finde ich, schießt der Autor aber weit über das Ziel hinaus, und es schien mir so, dass in den Schilderungen irgendetwas ganz Substanzielles fehlen würde.
WolfgangGL - 20. Jan, 16:23


Es fehlt Leben
Demnächst werde ich auf meinem Blog zu Tellkamp ein wenig ausführlicher erklären. Vielleicht interessiert es Dich ja.