Einmal gelacht!
Es geht um das Buch: Ich und Kaminski, von Daniel Kehlmann. Dieser so außerordentlich von der Presse hochgelobte Schriftsteller, dessen Buch, das von Reich-Ranicki in der Sendung "Lesen" (Elke Heidenreich) so gelobt worden ist, habe ich mir nun zu Gemüte geführt.
174 Seiten hat es und typisch kurze Sätze. Nach den fast 1000 Seiten des Romans: Der Turm (Autor: Uwe Tellkamp), war es direkt eine Wohltat nur so wenige Leseseiten vor sich zu haben und nicht von langen Schwafelsätzen genervt zu werden!
Das Erste was mir einfiel, um die Erzählung zu charakterisieren war: Kein Esprit (Witz und Geist)! Irgendwie ausgetrocknet. Man kommt sich vor, als sehe man ein Flusstal, das lange schon kein Wasser mehr geführt hat und nur mehr aus rissigen knochentrockenen hart gewordenen Schlammschollen besteht.
"So viel zu lachen gab es lange nicht mehr im neuen deutschen Roman.", schreibt Martin Krumbholz von der Frankfurter Rundschau, über die Erzählung Ich und Kaminski.
Ja, es gab da eine Stelle die gut gelungen war und witzig, aber sonst? Sonst fand ich das alles überhaupt nicht witzig! Eher tragisch.
Die ausgedachte Handlung ist so flach wie das ostfriesische Land hinter dem Deich. So flach und eben! Am Ende weiß man nicht, spaziert der Hauptdarsteller nun ins Meer und ersäuft sich oder macht er bloß einen Strandspaziergang.
Man kann sich leider nicht des Eindrucks erwehren, dass hier eine Erzählung (Kein Roman!) hochgelobt wurde, um das Produkt massenhaft verkaufen zu können. Ganz ehrlich, bin total enttäuscht! Jawohl!
174 Seiten hat es und typisch kurze Sätze. Nach den fast 1000 Seiten des Romans: Der Turm (Autor: Uwe Tellkamp), war es direkt eine Wohltat nur so wenige Leseseiten vor sich zu haben und nicht von langen Schwafelsätzen genervt zu werden!
Das Erste was mir einfiel, um die Erzählung zu charakterisieren war: Kein Esprit (Witz und Geist)! Irgendwie ausgetrocknet. Man kommt sich vor, als sehe man ein Flusstal, das lange schon kein Wasser mehr geführt hat und nur mehr aus rissigen knochentrockenen hart gewordenen Schlammschollen besteht.
"So viel zu lachen gab es lange nicht mehr im neuen deutschen Roman.", schreibt Martin Krumbholz von der Frankfurter Rundschau, über die Erzählung Ich und Kaminski.
Ja, es gab da eine Stelle die gut gelungen war und witzig, aber sonst? Sonst fand ich das alles überhaupt nicht witzig! Eher tragisch.
Die ausgedachte Handlung ist so flach wie das ostfriesische Land hinter dem Deich. So flach und eben! Am Ende weiß man nicht, spaziert der Hauptdarsteller nun ins Meer und ersäuft sich oder macht er bloß einen Strandspaziergang.
Man kann sich leider nicht des Eindrucks erwehren, dass hier eine Erzählung (Kein Roman!) hochgelobt wurde, um das Produkt massenhaft verkaufen zu können. Ganz ehrlich, bin total enttäuscht! Jawohl!
WolfgangGL - 27. Jan, 17:29

