Schnee von gestern?
Heute ist ein Artikel auf der Webseite von n-tv erschienen, in dem noch immer behauptet wird, dass Ost und West nicht zusammenpassen würden, dass es noch immer Vorurteile gibt.
Unter der Schlagzeile Broiler oder Hähnchen, Ost und West passt nicht, der Osten fühlt sich ausgenutzt, der Westen will nicht für den Osten zahlen, wird schon lange Bekanntes über die ehemalige Situation der beiden deutschen Staaten wiederholt, sozusagen zum hundertsten Mal wiedergekäut.
Wir wissen ja, dass es die gewöhnliche Taktik der Journalisten ist, mithilfe ihrer Artikel zwischen zwei Parteien "Feuer zu legen", um dann endlos darüber weiterschreiben zu können. Aber, sind die ehemals vorhandenen Gräben und Mauern nicht längst in der Realität, als auch in den Köpfen, eingeebnet? Das ist doch "Schnee von Gestern", wie man so schön sagt.
Die Revolution von 1989, mit der die ostdeutsche Bevölkerung ihre Regierung gestürzt hat konnte gelingen weil jeder gewußt hat, dass die russischen Panzer nicht mehr aus ihren Löchern kommen würden und weil bei den großen Demonstrationen endlich die Wahrheit lautstark die sozialistischen Lügen besiegt hat. Dieser Satz: "Wir sind ein Volk!", vorgetragen mit Vehemenz, mit unbändiger Stärke, emotionell stark aufgeladen, wie soll ich sagen, mit seiner alles andere in den Hintergrund drängenden Dynamik, hat die Revolution letztlich zum Sieg getragen, da diese Wahrheit alles andere ad absurdum geführt hat.
Die Planwirtschaft konnte mit der Marktwirtschaft nicht mithalten. Ein System, in dem niemand wußte wer nun wen bespitzelt, in dem Klappe halten geboten war, konnte nur mit Waffengewalt am Leben erhalten werden. Eine Regierung, die ihre eigenen Bürger an der Grenze erschießen läßt, kann man ja eigentlich nur als kriminell klassifizieren.
In den Jahren, als immer deutlicher wurde, dass ein Gorbatschow alles zu ändern bereit war, konnte der Freiheitsdrang der Menschen nicht mehr aufgehalten werden. Frei seine Meinung sagen zu können hat einen Wert - einen ziemlich großen, nicht wahr?
Unter der Schlagzeile Broiler oder Hähnchen, Ost und West passt nicht, der Osten fühlt sich ausgenutzt, der Westen will nicht für den Osten zahlen, wird schon lange Bekanntes über die ehemalige Situation der beiden deutschen Staaten wiederholt, sozusagen zum hundertsten Mal wiedergekäut.
Wir wissen ja, dass es die gewöhnliche Taktik der Journalisten ist, mithilfe ihrer Artikel zwischen zwei Parteien "Feuer zu legen", um dann endlos darüber weiterschreiben zu können. Aber, sind die ehemals vorhandenen Gräben und Mauern nicht längst in der Realität, als auch in den Köpfen, eingeebnet? Das ist doch "Schnee von Gestern", wie man so schön sagt.
Die Revolution von 1989, mit der die ostdeutsche Bevölkerung ihre Regierung gestürzt hat konnte gelingen weil jeder gewußt hat, dass die russischen Panzer nicht mehr aus ihren Löchern kommen würden und weil bei den großen Demonstrationen endlich die Wahrheit lautstark die sozialistischen Lügen besiegt hat. Dieser Satz: "Wir sind ein Volk!", vorgetragen mit Vehemenz, mit unbändiger Stärke, emotionell stark aufgeladen, wie soll ich sagen, mit seiner alles andere in den Hintergrund drängenden Dynamik, hat die Revolution letztlich zum Sieg getragen, da diese Wahrheit alles andere ad absurdum geführt hat.
Die Planwirtschaft konnte mit der Marktwirtschaft nicht mithalten. Ein System, in dem niemand wußte wer nun wen bespitzelt, in dem Klappe halten geboten war, konnte nur mit Waffengewalt am Leben erhalten werden. Eine Regierung, die ihre eigenen Bürger an der Grenze erschießen läßt, kann man ja eigentlich nur als kriminell klassifizieren.
In den Jahren, als immer deutlicher wurde, dass ein Gorbatschow alles zu ändern bereit war, konnte der Freiheitsdrang der Menschen nicht mehr aufgehalten werden. Frei seine Meinung sagen zu können hat einen Wert - einen ziemlich großen, nicht wahr?
WolfgangGL - 29. Jan, 16:31

